Klimaschutz macht sich bezahlt

Es geht um einen Vorschlag einer Bepreisung von CO2 kombiniert mit einer Klimadividende Weil davon insbesondere die ärmeren Bevökungsschichten profitieren, hat diese Idee einen direkten Bezug zur sozialen Gerechtigkeit.
Klimaschutzbemühungen bleiben weitgehend erfolglos, solange CO2-Emissionen „nicht hinreichend gut bepreist werden“ (Prof. Ottmar Edenhofer, PIK). Diese Bepreisung gilt jedoch derzeit als politisch kaum durchsetzbar. Der CO2-Preis  sollte deshalb zu gleichen Teilen pro Kopf wieder ausgeschüttet werden: dadurch bekommt jemand, der durchschnittlich viel CO2 emittiert genau den gezahlten Betrag zurück. Wer CO2 spart, kann "verdienen". Nur wer über dem Durchschnitt liegt, muss "draufzahlen".

Dieser progressive Ansatz (siehe MCC-Studie) kann sogar ein guter Beitrag sein, um die soziale Schere zu verkleinern . Dass dieser Anreizkreislauf funktioniert, zeigt die Schweiz. Seit der Einführung hat das Tempo der Emissionsreduzierung dort deutlich zugenommen.

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