Soloselbständigkeit - soziale Absicherung - Verhinderung von Missbrauch

Die Frage nach sozialer Absicherung von Soloselbständigen muss doch im Zusammenhang mit der Gesetzesinitiative gegen den Missbrauch von Werkverträgen gesehen und gestellt werden,

Dabei muss doch unterschieden werden, zwischen einerseits schutzbedürftigen missbräuchlichen Konstrukten im Rahmen von Werkverträgen, bei denen Arbeitnehmer unfreiwillig in eine Situation sozial unzureichend abgesicherter Selbständigkeit genötigt werden, und andererseits bewusst gewählte, finanziell gut vergüteter Selbständigkeit, bei der auch aus finanzieller Sicht eine soziale Absicherung bereits heute durch die Betroffenen geleistet wird.

Dabei müssen wir als SPD uns fragen, ob wir dabei auch Konstrukte der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts fördern oder verhindern wollen. Soll der Langzeitarbeitslose, der eine zündende Idee hat, daran gehindert werden, diese als Soloselbständiger am Markt zu vertreiben (auch als Dienstleistung) oder wollen wir dies fördern? Ich tendiere eher zum Letzteren.

Kommentare

Eine Bürgerversicherung mit gleichem Beitrag bei gleicher Leistung für alle , statt der ausgedienten paritätischen SV ist doch die Lösung?

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare werden redaktionell überprüft und freigeschaltet
Mitmachen