Tierfabriken verhindern - vegane Ernährung fördern

Im Dialogpapier "Gutes Essen, gutes Gewissen für alle" der Projektgruppe NeueLebensqualität werden die Folgen der Massentierhaltung problematisiert. Der Fokus liegt unter anderem auf Tierschutz in der Massentierhaltung und der Umorientierung auf Öko-Landbau. Das ist zuwenig. Die SPD muss weiter denken!

 

Der Förderung der veganen Ernährung muss aus Nachhaltigkeits- (nutrition-impacts.org -> Fazit) wie Tierschutzgründen Priorität eingeräumt werden! Ein solcher Ansatz wird übrigens auch von Sozis für Tiere (sozis-tiere.de) vertreten.

 

Meine Forderungen:

- stärkere Förderung von Proteinpflanzen und einer Landwirtschaft ohne Tiere

- keine Subventionierung für Tierfabriken und Tierleid

- alternativen zu Kuhmilch zu 7 % MwSt (Sojamilch, Hafermilch u. Reismilch)

- voller Mehrwertsteuersatz auf Fleisch

- pflanzlicher Käse darf auch Käse heißen - Stopp Schulmilchprogramm

- tierische Inhalte kennzeichnen

- unterstützung der Gastro bei veganen Angeboten

Kommentare

Eine gute Zusammenstellung der Forderungen. Die Frage ist, was passiert mit diesem Projekt, wie weit werden diese Forderungen in der SPD diskutiert. Welche Massnahmen werden dann konkret in die politische Arbeit, also auch parlamentarisch, eingebunden. Das müsste sich letztlich doch auch in dem SPD Rahmenprogramm/Wahlprogramm niederschlagen. Aber ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Forderungen eueren SPD-Chef erreichen werden

Stefan hat völlig Recht, wenn er eine weitergehende Positionierung fordert. Die sozialdemokratische Bewegung hat sich schon früh mit dem Zusammenleben von Mensch und Tier auseinander gesetzt. Wenn wir für eine Welt ohne Ausbeutung eintreten wollen, müssen wir Tierfabriken zurückdrängen und Schluss machen mit einem Lebensstil auf Kosten anderer. Stefan, deine Forderungen sind daher völlig folgerichtig.

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