Verantwortung der Eltern einfordern

Wir befinden uns in einer "Verantwortungs-Abwärts-Spirale". Der Begriff Verantwortung ist zur reinen Worthülse verkommen. Es ist zu beobachten, dass immer mehr Eltern mit der Erziehung ihrer Kinder entweder überfordert sind, oder die Erziehung einfach auf den Staat übertragen. Wenn z.B. Kinder ohne ausreichend gefrühstückt zu haben, in die Schule kommen, so ist dies ein Alarmsignal. Eltern, die den Grundbedürfnissen ihrer Kinder nicht nachkommen, muss das Kindergeld gekürzt werden. Auch muss sichergestellt werden, dass die Kinder zum Zeitpunkt der Einschulung lebenswichtige Grundfähigkeiten (z.B. Schwimmen können) und Grundkenntnisse (Ernährung, Lebenswandel, Benehmen etc.) besitzen. Der Staat kann hier bei Bedarf unterstützend, aber nicht als Elternersatz, tätig werden. 

Kommentare

Du bist echt ein Witzbold... Nicht ausreichend gefrühstückt? Eltern sind wahrscheinlich schon auf Arbeit... Kindergeld kann man nicht kürzen, da KEINE Sozialleistung!!! Schwimmen lernen schon vor der Schule? Guck mal, was ein Schwimmkurs kostet und rechne dann nach, ob sich das Eltern mit 8,50 € Mindestlohn leisten können. Der Staat möchte gern als Elternersatz fungieren. z. B. mit der unseeligen Kita ab 8 Wochen. Was glauben Sie denn, was Kinder da beigebracht wird und WANN die Eltern erziehen?

Hallo Her Espig, Ursachen dieser Abwärtsspirale sind vor Allem viel arbeitende Eltern (wenig Zeit für die Familie), getrennt lebende Generationen, Viel zu viel Werbung und der Konsum der genannten Produkte (viel Zucker/Giftstoffe), die zu Beeinträchtigungen führen. Diese Kombination muss abgeschafft werden. Allein der angestiegende Zuckerverzehr der Kinder führt schon zu erheblichen Konzentrationsschwierigkeiten. Zusätzliches Fernsehen, verstärkt den Effekt.

Alleinerziehende Mütter verdienen generell weniger, als deren Ex-Männer. Sie tragen jedoch die Hauptlast in allen Belangen. Der Mehrbedarf für Kita- Gebühr wird ihnen im vollen Umfang aufgebürdet, wenn der Ex-Mann seinen Teil nicht leisten kann. Sie als Mutter einige € mehr Einkommen bezieht, womit ein Zuschuß ausgeschlossen ist. Dieser Mehrbedarf, wird nicht wie nicht gezahlter Unterhalt behandelt. Hiermit wird die Alleinerziehende/das Kind extremst schlechter gestellt und benachteiligt.

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